Totalschaden
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Regelung beim Totalschaden?

totalschadenEin Moment der Unaufmerksamkeit und der Albtraum eines jeden Autofahrers wird wahr- ein Unfall. Im besten Fall bleiben die Personen unverletzt, jedoch ist der Blechschaden oft erheblich. Schlimmstenfalls ist das Auto ein Totalschaden. Als Totalschaden wird ein Fahrzeug deklariert, wenn die Reparatur des Unfallwagens den Zeitwert übersteigt. Dies bedeutet nicht, dass das Fahrzeug nicht zu reparieren ist. Aus diesem Grund spricht man auch vom wirtschaftlichen Totalschaden. Wird ein Fahrzeug als wirtschaftlicher Totalschaden eingestuft, beginnt oft der Kampf mit der Versicherung und die Frage 'Totalschaden - Was zahlt die Versicherung?'

Da die Haftpflichtversicherung des Unfallgegners nur den Wiederbeschaffungspreis des Wagens zum Unfallzeitpunkt zahlt, ist es besonders bei einem neuen Wagen sehr ärgerlich. Dies ist niemals der Neuwagenpreis, denn mit jedem Kilometer setzt ein Wertverlust ein. Dann wird die Frage 'Totalschaden - Was zahlt die Versicherung?' sehr wichtig. Denn nur, wenn das Fahrzeug gerade aus dem Laden gefahren ist und unter 1.000 Kilometer geblieben ist, muss die gegnerische Versicherung, laut Gesetzgebung, den Neuwagenpreis zahlen. Verursacht man selbst einen Unfall gilt dies ebenfalls, es sei denn im Vertrag wurde es anders festgelegt. Einige Versicherungen zahlen den Neuwagenpreis bis zu sechs Monaten nach der Zulassung. Auf diese Klausel sollte bei Abschluss einer KFZ Vollkaskoversicherung achten.

Regelung nach Wiederbeschaffungswert

totalschadenIn allen anderen Fällen wird also vom Wiederbeschaffungswert ausgegangen, der beim Totalschaden, bei der Berechnung den Ausgangswert bildet. Dieser wird bestimmt durch das Alter, die Laufleistung und den Zustand des Fahrzeugs. Von diesem wird jedoch der Restwert des Wagens abgezogen, denn auch im beschädigten Zustand hat das Fahrzeug einen Wert- und sei es nur der Schrottwert. Der Restwert wird von eine Gutachter bestimmt, den im Kaskofall nur die Versicherung, im Haftpflichtfall sowohl Versicherung als auch Geschädigter bestellen darf. Je höher dieser Restwert ist, desto niedriger ist die Summe, die die Versicherung zahlen muss.

Über den Restwert gibt es in den meisten Fällen Unstimmigkeiten. Im Zweifelsfall sollte ein Anwalt eingeschaltet werden, damit nicht auf bares Geld verzichtet wird. Im Kaskofall wird zusätzlich zum Restwert noch die Selbstbeteiligung vom Wiederbeschaffungswert abgezogen. Somit ist die Frage 'Totalschaden - Was zahlt die Versicherung?' für Besitzer von neueren Wagen besonders bitter, denn das Geld der Versicherung reicht nicht aus, um sich sein Auto wiederzubeschaffen. Ebenso problematisch wird es für Menschen mit einem älteren Auto, da bei diesen schon kleine Schäden zum Totalschaden führen und die Frage 'Totalschaden - was zahlt die Versicherung?' wird zur Existenzfrage.

Eine Lösung für einige Fälle ist die Reparatur. Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass, wenn die Reparaturkosten unter 130 Prozent des Zeitwerts bleiben, die Haftpflichtversicherung die Kosten zahlen muss. Der Halter muss jedoch nachweisen, dass er nach der Reparatur sein Fahrzeug noch mindestens sechs Monate nutzen wird.

Versicherungslexikon