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KFZ und Versicherungsstatistiken
Auf den folgenden Seiten finden Sie einige Statistiken aus Umfragen aus den Bereichen KFZ und Versicherungen.
Mit den Statistiken habe Sie die Möglichkeit sich einen neutralen Überblick zu verschaffen. Die Meinungen von anderen Versicherten oder die durchschnittliche Beitragshöhe, kann im Fall der Fälle unterstützend für Sie sein.
Die wichtigsten Statistiken der KFZ Versicherung
Statistiken werden heutzutage in sämtlichen Lebensbereichen erhoben und bieten umfassende Informationen zu Entwicklungen aller Art. Auch KFZ Versicherungen können nicht auf die Erhebung von Statistiken verzichten, die in entscheidender Weise bei Berechnung und Tarifierung ihrer KFZ Angebote einspielen. Auf der Suche nach preisgünstigen Autoversicherungen sollte daher jeder Fahrzeughalter einen grundlegenden Überblick über Zusammenhänge der Schadensstatistik oder Regionalstatistik erhalten, um die tariflichen Entwicklungen der Autoversicherungen in Deutschland zu verstehen. Wer hier einen fundierten Überblick gewinnt und den Einsatz verschiedener Statistiken in der KFZ Versicherung versteht, wird noch leichter die richtige Fahrzeug- und Tarifwahl vollziehen können.
Weshalb Autoversicherungen statistische Auswertungen benötigen
Seit es Versicherungen in Deutschland gibt, haben Statistiken eine große Relevanz für diese Art von Unternehmen gewonnen. Nicht nur KFZ Versicherungen benötigen Zahlen und Informationen, wie risikoreich die Absicherung von Fahrzeugen in Deutschland ist und wie viele Schadensfälle und andere Situationen voraussichtlich innerhalb eines Jahres eintreten. Aus statistischen Erhebungen mit einem Blick in die Vergangenheit lassen sich Prognosen erstellen, wie viele Schäden oder andere Risiken in diesem und den folgenden Jahren zu erwarten sind.
All diese Informationen fließen unmittelbar in die Berechnung der Jahresbeiträge ein. Ob der eigene Tarif einer KFZ Versicherung teurer oder günstiger wird, unterliegt schließlich nicht der Willkür des Versicherungsunternehmens. Vielmehr überprüfen die Autoversicherungen in Deutschland, wie wahrscheinlich bestimmte Risiken im Straßenverkehr sind und ob sich hierbei in den letzten Jahren Veränderungen ergeben haben. Sollten Statistiken aufweisen, dass bei bestimmten Fahrzeugen oder Fahrzeughaltern höhere Risiken statistisch vorhanden sind, steigt der Beitrag, ansonsten bleibt er gleich oder wird sogar abgesenkt.
Welche Statistiken die Autoversicherungen in Deutschland einsetzen
Grundsätzlich ist zwischen drei Statistiken zu unterscheiden, die von allen KFZ Versicherungen in Deutschland für die Berechnung und Tarifierung herangezogen werden. Konkret sind dies:
- Schadensstatistik
- Typklassenstatistik
- Regionalstatistik
Alle drei sollen im Folgenden noch detailliert betrachtet werden, da sie die absoluten Grundlagen in der Tarifierung deutscher Autoversicherer darstellen. Die gesammelten, statistischen Daten des Vorjahres werden branchenweit analysiert und meist im Spätsommer oder frühen Herbst in neue Tarifgrundlagen umgesetzt. So kommt es in dieser Zeit des Jahres zur Anpassung der Regional- und Typklassen, die Basis für die Beitragsanpassung aller KFZ Versicherungen ist. Diese Beitragsanpassung wird dem einzelnen Versicherungsnehmer Anfang November mitgeteilt - hier erkennt dieser, ob sich statistische Entwicklungen finanziell positiv oder negativ für seinen individuellen Beitrag auszahlen.
Die genannten Statistiken beeinflussen die Beitrags- und Tarifentwicklung der deutschen Autoversicherung erheblich, direkt hat der einzelne Versicherungsnehmer allerdings keinen Einfluss hierauf. Indirekt beeinflusst er die Statistik durch ein schadenfreies Jahr bzw. durch die Schadensmeldung bei seiner Versicherung. Die Auswirkungen sind durch Millionen von Fahrzeughaltern und KFZ Versicherungsverträgen in Deutschland individuell jedoch kaum zu ermessen. Eine direktere Beeinflussung für die Berechnung des individuellen Beitrags hat die Regelung der Schadenfreiheitsklassen, in die allerdings nicht unmittelbar eine der genannten Statistiken einspielt.
Die Schadensstatistik - absolute Grundlage zur Berechnung der KFZ Tarife
Der Abschluss von Autoversicherungen dient dazu, Schadensfälle mit einem Fahrzeug finanziell abzusichern. Für alle Autoversicherungen ist daher wichtig zu wissen, wie viele Schadensfälle überhaupt auf deutschen Straßen pro Jahr eintreten. Genau dies wird durch die Schadensstatistik erfasst. Diese lassen sich einfach über die Gesamtheit aller gemeldeten Schäden bei den Autoversicherungen in Deutschland herleiten. Natürlich mag es hierüber hinaus noch Schadensfälle im Verkehr geben, die den entsprechenden KFZ Versicherungen nicht gemeldet werden. Da den KFZ Versicherungen durch diese jedoch keine Kosten entstehen, sind sie für die Schadensstatistik auch nicht relevant.
Mit der Schadensstatistik wird nicht nur pauschal die Anzahl der Schäden auf deutschen Straßen festgehalten, sondern auch die Art des Schadens. Für die KFZ Versicherungen ist dies vor allem durch die Einteilung in Sparten wie Haftpflicht, Teilkasko und Vollkasko interessant. Verglichen mit der Schadensstatistik des Vorjahres lässt sich hiernach pauschal aussagen, ob das Fahren auf deutschen Straßen mehr oder weniger sicher bzw. schadensreich ist. Vereinfacht ausgedrückt heißt dies: Steigt die Zahl der Schadensfälle in einem abgeschlossenen Kalenderjahr, dürften die KFZ Beiträge im folgenden Versicherungsjahr im Durchschnitt ansteigen. Schließlich müssen die KFZ Versicherungen mit häufigeren Schadensmeldungen aller Fahrzeughalter in Deutschland rechnen, was einen höheren Beitrag als Gegenfinanzierung dieses Risikos nahelegt.
Über die letzten Jahre (Stand: 2013) hat sich in der Schadensstatistik eine für den einzelnen Versicherungsnehmer eher etwas unglückliche Entwicklung der Schadensfälle und somit auch der Beiträge ergeben. In den vergangenen Versicherungsjahren wurden somit häufiger Schadensfälle in der Haftpflicht und im Kaskobereich gemeldet, als dies durch die Schadensstatistik zu erwarten war. Dies muss nicht zwingend bedeuten, dass die Autoversicherungen in den nächsten Jahren für alle Verkehrsteilnehmer teurer werden. Stattdessen werden durch Elemente wie die Regionalstatistik oder die Typklassenstatistik differenziertere Betrachtungen angestellt, die trotz der allgemeinen Entwicklung der Schadensstatistik individuelle Beitragsvorteile mit sich bringen.
Die Typklassenstatistik - Berücksichtigung des Fabrikats in Schadensfälle
Unzählige Hersteller und Baureihen sind auf deutschen Straßen zu entdecken. Bereits die unterschiedliche Häufigkeit, mit der verschiedene Marken und Fahrzeuge hierbei zu entdecken sind, legt Unterschiede in der Schadensstatistik nahe. Auch die KFZ Versicherungen in Deutschland erkennen diesen Zusammenhang und rechnen ihn im Rahmen der sogenannten Typklassenstatistik ein. Diese wird für jede einzelne Baureihe und jedes Modell aufgestellt, so dass die jährliche Typklassenstatistik Hunderte von Fahrzeugtypen umfasst. Die Art der Statistik stellt also eine sehr differenzierte Betrachtung von Schadensrisiken für die Autoversicherungen dar.
Auf den ersten Blick sind vor allem Fahrzeugtypen häufiger in Schadensfälle vermittelt, die extrem häufig auf deutschen Straßen unterwegs sind. Und natürlich verzeichnen beliebte Typen wie der VW Golf oder der Opel Corsa häufiger Schadensfälle und somit Kosten für die Autoversicherungen in Deutschland als exotische Fabrikate von Bentley oder Aston Martin. Dennoch bewirkt die Typklassenstatistik nicht automatisch, dass häufige Fabrikate bei der Berechnung der Beiträge teurer zu bezahlen sind als seltene Fahrzeuge.
Neben der reinen Häufigkeit, mit der Fahrzeuge in der Typklassenstatistik deutscher Autoversicherung auftauchen, spielt auch die Art der jeweiligen Schadensfälle mit in die Auswertung ein. So sind zwar Luxuskarossen deutlich seltener in Schadensfälle verwickelt als die klassische Kompakt- oder Mittelklasse, dafür sind die Kosten für die Begleichung des Schadens jedoch deutlich höher. Diese und weitere Faktoren sind bei der Risikobewertung in der Absicherung eines Fahrzeugs ebenso entscheidend, die Typklassenstatistik stellt also lediglich eine Grundlage für weitere komplexe Berechnungsschritte dar.
Hierneben ist die Typklassenstatistik natürlich auch eine relative Größe. Für die KFZ Versicherungen ist wichtig zu erkennen, ob die Schadenswahrscheinlichkeit gegenüber dem Vorjahr gestiegen oder gesunken ist. Exakt hieran orientiert findet normalerweise die Beitragsanpassung und somit die Berechnung der Beiträge für das neue Versicherungsjahr statt. Im ungünstigen Fall zahlt ein Versicherungsnehmer trotz eines schadenfreien Jahres mehr für seine KFZ Versicherung, weil andere Fahrzeughalter mit dem gleichen Fahrzeugtyp häufiger in Schadensfälle verwickelt waren. Wie immer berücksichtigen Statistiken im Versicherungswesen auch hier nicht den Einzelfall, sondern fassen Gruppen zahlreicher Versicherungsnehmer mit gleichen Eigenschaften zusammen; ein Konzept mit individuellen Vor- oder Nachteilen.
Die Regionalstatistik - Schadensfälle geographisch ausgewertet
Nicht nur der Typ des Fahrzeugs spielt statistisch in die Analyse der Schadensfälle in Deutschland ein. Auch örtliche Kriterien werden in die Tarifierung mit einbezogen, konkret erfolgt dies über die sogenannte Regionalstatistik. Auch ohne einen expliziten Blick in diese Statistiken liegt nahe, dass in Millionenstädten wie Berlin oder München häufiger mit Verkehrsunfällen zu rechnen ist als in ländlichen Regionen mit einer geringen Fahrzeug- und Bevölkerungsdichte. Die Regionalstatistik macht diese Tatsache konkret in Zahlen greifbar, so dass die Höhe des individuellen Beitrags bei allen Autoversicherungen auch vom eigenen Wohnort abhängt.
Was von KFZ Versicherungen als Region im Sinne der Regionalstatistik verstanden wird, hat sich über die Jahrzehnte immer wieder geändert.
Seit dem Jahr 2013 scheint eine einheitliche und klar nachvollziehbare Regelung getroffen worden zu sein, seit diesem Kalenderjahr arbeiten die KFZ Versicherungen mit der Postleitzahl. Auch hier lassen sich Überlegungen analog zur Typklassenstatistik anstellen: Ein Versicherungsnehmer zahlt ab dem nächsten Versicherungsjahr auch bei Schadensfreiheit in den letzten zwölf Monaten dann einen höheren Beitrag, wenn die Anzahl der Versicherungsnehmer mit der gleichen Postleitzahl mit ihren Schadensfällen angestiegen ist. Da gerade in Großstädten lange Straßen mehr als eine Postleitzahl haben können, ist die Situation möglich, dass die gleiche Versicherung aufgrund der Regionalstatistik Nachbarn unterschiedlich einstuft und so für höhere oder niedrigere Kosten bei der Berechnung der Beiträge sorgt.
Auch wenn die Regionalstatistik zu den wichtigsten Statistiken für KFZ Versicherungen zählt, dürfte kein Fahrzeughalter seinen Wohnort alleine nach der Postleitzahl auswählen. Dennoch sollte jedem bewusst sein, dass die Autoversicherungen zwangsläufig mit einem höheren Jahresbeitrag rechnen, falls der Versicherte in einer Großstadt mit einer größeren Anzahl an Schadensfällen sesshaft geworden ist. Für einen gemäßigten Jahresbeitrag im Sinne der Regionalstatistik kann jeder Fahrzeughalter daher nur hoffen, dass andere Fahrer im eigenen Wohnumfeld sicher und schadenfrei unterwegs sind.
Die Berechnung der KFZ Beiträge - eine Kombination aller Statistiken
Die generelle Schadenshäufigkeit, der Fahrzeugtyp, die Wohnregion des Versicherungsnehmers - wie gezeigt prägen viele Statistiken die Berechnung der Tarife deutscher Autoversicherungen. Hierneben spielen weitere Faktoren ein, z. B. tarifliche Besonderheiten wie Zuschläge und Rabatte. Alles in allem entsteht so ein sehr komplexes Spektrum in der Berechnung des individuellen Tarifs und Jahresbeitrags, das durch den einzelnen Versicherungsnehmer kaum eigenständig zu erfassen ist. Genau dies sorgt jedoch auch für Entwicklungen in den Beiträgen, die den einzelnen Versicherungsnehmer überraschen können.
Die Kombination aller Statistiken stellt den Schlüssel zur Ermittlung des Beitrags zum neuen Versicherungsjahr dar. Ob dieser steigt oder fällt, ist nicht gleich pauschal aus den genannten Statistiken herzuleiten. Beispielsweise kann das eigene Fahrzeug im Sinne der Typklassenstatistik seltener von Schadensfällen betroffen gewesen sein, hierfür gab es jedoch in der eigenen Wohnregion im Sinne der Regionalstatistik häufigere Schadensfälle. Ob der Beitrag nun aufgrund dieser konträren Entwicklung fällt oder steigt, ergibt sich alleine aus dem Einzelfall heraus.
Abschließend sollte berücksichtigt werden, dass sämtliche KFZ Versicherungen in Deutschland auch eigene Statistiken erheben und diese in ihre Tarifierung einfließen lassen. Auswertungen wie die Typklassenstatistik werden deutschlandweit erhoben und vom Verband der Versicherungsunternehmen in Deutschland vorgestellt - wie einzelne Autoversicherungen mit diesen Zahlen umgehen, obliegt Ihnen jedoch stets individuell. Sollten z. B. die Statistiken über den eigenen Kundenstamm anders ausfallen als im Durchschnitt aller Versicherungen, kann die entsprechende Versicherung auch gegen den Trend der Branche ihre Tarife aufstellen.
Die Wichtigkeit der statistischen Auswertungen beim Tarifvergleich
Neben den obigen, theoretischen Betrachtungen und Informationen ist es für den einzelnen Versicherungsnehmer natürlich wichtig, wie Aspekte der Schadensstatistik oder Regionalstatistik genau in die Berechnung der eigenen Tarife einspielen. Da ein grundlegender Überblick über die Tarife deutscher Autoversicherungen mit einem Vergleichsrechner online immer beliebter wird, sind einige Grundlagen bei der Tarifberechnung zu beachten. Nur bei ihrer Berücksichtigung kann davon ausgegangen werden, dass die Berechnung im Internet zu einem brauchbaren Ergebnis mit dem bestmöglichen Preis-Leistungs-Verhältnis für den einzelnen Versicherungsnehmer führt.
Wesentliche Basis für den Versicherungsvergleich ist die Aktualität der Daten, die in den Vergleich einspielen. Hier ist es wichtig zu verstehen, dass die Statistiken jedes Jahr aufs Neue aufgestellt und in die Tarifierung eingebunden werden. Wer eine reguläre Kündigung zum Ende eines Versicherungsjahres anstrebt, sollte den Vergleich im Herbst durchführen. Hier sind bereits die Veränderungen in den Tarifen eingeflossen, die sich durch die Typklassenstatistik oder Regionalstatistik des Vorjahres ergeben haben. Bevor die Berechnung durchgeführt wird, ist also nachzuprüfen, wann zum letzten Mal der Datenstamm des Vergleichsrechners erneuert wurde.
Zum anderen sind präzise Eingaben für die Berechnung wichtig. Als Grundlage für den rechnerischen Vergleich ist z. B. die Typschlüsselnummer einzugeben, die dem Fahrzeugschein des Automobils zu entnehmen ist. Nur hierdurch wird sichergestellt, dass das Fahrzeug im Rahmen der richtigen Typklassenstatistik bewertet werden. Grob Hersteller und Fabrikat abzuschätzen, kann beim Vergleich der KFZ Versicherung schneller als gedacht zu Abweichungen führen. Auch für den korrekten Einfluss der Regionalstatistik ist es unerlässlich, die richtige Postleitzahl als persönliche Information einzugeben. Die obigen Überlegungen rund um die Statistiken der Autoversicherungen haben eindeutig aufgezeigt, warum dies so ist.
Gezielt vergleichen und die besten Autoversicherungen finden
Auch wenn die Berechnung der Tarife aller KFZ Versicherungen sehr kompliziert ist und viele Faktoren berücksichtigt - im Zeitalter des Internets ist es einfacher denn je, Unterschiede zwischen den verschiedenen Autoversicherungen zu ermitteln. Einflüsse wie die Regionalstatistik oder Typklassenstatistik werden auch noch in den nächsten Jahren die Berechnung der KFZ Tarife prägen. Wer diese einmal verstanden hat, wird daher dauerhaft die Einflüsse solcher Faktoren auf seinen Versicherungsbeitrag verstehen. Sollte dies wiederholt zu einem steigenden Beitrag führen, lohnt sich der Vergleich der KFZ Versicherungen in Deutschland umso mehr. Der Einsatz eines Vergleichsrechners im Internet ist hierbei kostenlos und kann unabhängig von bestimmten Versicherungsgesellschaften mit ihren individuellen Statistiken durchgeführt werden.
KFZ Versicherungsvergleich 