KFZ Steuer berechnen
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Geschichte und Ziel der KFZ Steuer

Das Auto ist des Deutschen liebstes Kind'. Dieser fast schon legendäre Ausspruch stammt aus den 1960er Jahren und gab auf den Punkt genau das wieder, was unübersehbar war. Nämlich, dass die Autobranche boomte und jeder im Auto einen persönlichen Mehrwert sah. Es eignete sich fantastisch als Prestigeobjekt. Wer ein Auto hatte, konnte sich etwas leisten. Hinzu kamen zwar noch die Kosten des Unterhaltes wie KFZ Steuer, Versicherung und Benzin, aber wer unbedingt ein Auto haben wollte und es sich auch leisten konnte, für den waren diese Nebenkosten unwichtig. Ganz im Gegensatz zu heute.

KFZ Steuer berechnenDie erste Delle bekam die Autoindustrie mit der ersten Ölkrise Anfang der 1970er Jahre zu spüren. Auch wenn weltökonomische Taktirerei im Spiel war, so wurde doch erstmals jedem klar, das der Rohstoff Öl nicht unendlich fließen wird. Fest stand damals schon, Spritfresser die 20l und mehr auf 100 Kilometern verbrauchten, haben keine Zukunft. Ein langes Umdenken fand statt. Obwohl das Auto in seiner Entwicklung einen rasanten Verlauf genommen hat und heute vor Highttech nur so strotzt, haben die Fragen zur Umwelt und zur Endlichkeit herkömmlicher Energien einen ganz anderen Stellenwert bekommen. Das Auto als Umweltsünder musste also renoviert und der Gedanke Umweltschutz zwangsläufig in allen Segmenten rund ums Auto eingebracht werden. Auch im Bereich der KFZ-Steuer. Autosteuer Benzin und Autosteuer Diesel waren bis dahin zwar Fremdwörter, bekamen aber durch die unumgängliche Reform einen ganz festen Platz im KFZ-Steuerbereich zugeordnet.

Die Besteuerung der Benzin und Dieselfahrzeuge

Bis vor gar nicht langer Zeit waren ausschließlich die Verbrennungsart des Motors, Diesel- oder Ottomotor, und der Hubraum Berechnungsgrundlage der KFZ Steuer. Da aber der Kraftstoffverbrauch in unmittelbarem Zusammenhang mit der Höhe des klimaschädlichen CO2 Ausstoßes zu sehen ist, schreibt die EU-Kommission erstmals der Autoindustrie vor, wie viel Kohlendioxid-Emissionen ihre Modelle ausstoßen dürfen. Im Klartext heißt das für den Verbraucher dass die KFZ Steuer sich aus der Autosteuer Benzin und der Autosteuer Diesel zu einem ganz neuen Konstrukt zusammensetzt. Die KFZ-Steuer Neuregelung gilt ab dem 1.Juli 2009. Bei einem in Aussicht stehenden Neuwagen kann sich jeder anhand der KFZ Fakten in einem sogenannten KFZ-Steuer Rechner seine KFZ Steuer berechnen lassen.

Sockelbetrag um die KFZ Steuer zu berechnen

Bei der Autosteuer Benzin wird pro 100 Kubikzentimeter Hubraum ein Sockelbetrag von 2 Euro erhoben. Wird die Basismenge von 110 Gramm CO2 Ausstoß pro Kilometer ab dem Jahr 2012 überschritten, wird der Freibetrag je Gramm mit 2 Euro besteuert. Anders ist es bei der Autosteuer Diesel. Hier wird ein Steuer-Sockelbetrag von 9,50 Euro pro 100 Kubikzentimeter Hubraum erhoben. Jedes Gramm CO2 welches ab dem Jahr 2012 die CO2 Ausstoß-Basismenge von 110 Gramm überschreitet, wird bei allen Autos über diesen Freibetrag hinaus mit 2 Euro besteuert.

Unser Online KFZ-Steuer-Rechner bietet fantastische Möglichkeiten dazu an. Es ist daher ratsam, sich bereits vor dem Neuwagenkauf seine KFZ Steuer berechnen zu lassen. Die Kosten rund ums Auto sind diffiziler und größer geworden. Sein Auto den Umweltanforderungen anzupassen ist klug und birgt zukunftsträchtiges Handeln. Eine Autosteuer ist daher notwendig. Mit jeder durchdachten Kaufentscheidung eines Autos ist ein Stückchen Umwelt mehr gerettet. Unter diesem Aspect bekommt jede Autosteuer, auch wenn sie den Geldbeutel jedes Einzelnen erleichtert, eine ganz andere Wertigkeit.

Der komplizierte Weg der Kraftfahrzeugsteuer

Die Einschätzung der KFZ Steuern für einen PKW mit Diesel Motor und Otto Motor: Dem Autofahrer weiterhin das Auto verteuern mit Steuern, lautet die Devise einer Kommission, welche vor kurzem neue Ideen zur Finanzierung der Infrastruktur entwickelte. Zur Reparatur der Straßen in Deutschland werden nur rund 5,3 Milliarden Euro an Steuern jährlich benötigt. Man hat man sich auch Gedanken gemacht, woher das Geld für die Steuern kommen sollen? Natürlich vom ehrbaren Steuerzahler über die Hubraum Steuern und CO 2 Emmisionen:

Zum Beispiel bringt eine zehnprozentige Erhöhung der KFZ Steuern für Otto und Diesel Fahrzeuge rund 750 Millionen Euro. Für einen PKW würde das Ganze recht unbürokratisch im Bereich der Steuern ablaufen. Einziger Nachteil wäre hier die Veranlagung der Otto und Diesel Fahrzeuge, die nicht in Deutschland zugelassen sind.
Die Kommission hat auch errechnet, dass rein rechnerisch die Erhöhung der Otto und Dieselfahrzeuge mehr als 70 % betragen müsste, um die fehlenden Milliarden einzubringen. Natürlich kommen auch die LKW-Fahrzeuge mit einem entsprechenden Motor dabei nicht zu kurz, wenn die Maut auf LKW-Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen gleichzeitig für das gesamte Straßensystem gelten würde. Rund 4,4 Milliarden würden Bund und Länder damit in die Kasse spülen.

Wie gestaltet sich die KFZ Steuer für Otto, Dieselautos und Anhänger zum jetzigen Zeitpunkt?
Es kommt auf den Hubraum an. Ab dem 1.Juli 2014 fällt die Abgabe der Steuern für Otto Diesel-Fahrzeuge, Oldtimer, Motorräder und Anhänger, an die Zollverwaltung.

Jeder Halter muss KFZ Steuern bezahlen laut § 1 KraftStG:

Was fällt alles unter den Begriff der Fahrzeuge und Anhänger?

Hierunter fallen alle nicht schienengeführten Fahrzeuge und Anhänger mit einem Otto oder Dieselmotor. Das Wort "inländisch" bedeutet für Otto und Dieselfahrzeuge, wenn es rechtlich unter die deutschen Vorschriften für das Zulassungsverfahren fällt.
"Ausländisch" bedeutet hier, dass die Fahrzeuge mit einem Otto oder Diesel Motor in einem anderen Land zugelassen sind.
Unter einer widerrechtlichen Benutzung versteht man, dass sich die Otto und Dieselfahrzeuge und Anhänger auf öffentlichen deutschen Straßen bewegen, ohne eine entsprechende Zulassung.

Die KFZ Steuer wird in zwei verschiedenen Formen besteuert

Als besteuert gilt hier das Halten der Fahrzeuge und Anhänger oder als Besteuerung die Zulassung der Fahrzeuge.
In beiden Fällen handelt es sich hierbei um Aufwandsteuern. Welche der beiden Besteuerungsarten hier zum Tragen kommt, ist vom nationalen Recht der KFZ Steuer abhängig. Beide Tatbestände der Steuern finden in den meisten Staaten Anwendung.
In Deutschland wird die KFZ Steuer für Otto und Dieselfahrzeuge lediglich auf das Halten eines Fahrzeuges mit Motor erhoben. Fahrzeuge und Anhänger zum Straßenverkehr werden in Deutschland mit einmaligen Zulassungsgebühren besteuert und belastet.

Das KraftStG § 9 Steuersatz

Die Steuern für ein Jahr betragen für einen hubkolbenbetriebenen Motor für Krafträder je 25 Kubikzentimeter 1,84 EUR.
Personenkraftwagen mit einem hubkolbenbetriebenen Motor kosten, bei einer erstmaligen Zulassung bis 2009 für je 100 Kubikzentimeter Hubraum, wenn sie durch einen Motor der Selbstzündung (Diesel) oder einem Motor der Fremdzündung (Otto) angetrieben werden und mindestens die angegebenen und verbindlichen Grenzwerte mit einer zulässigen Gesamtmasse von höchstens 2500 kg nicht überschreiten, zwischen 6,25 EUR und 15,44 EUR sowie 25,36 und 37,50 EUR.

Für die erstmalige ab dem 1. Juli 2009 fällige Zulassung sind für je 100 Kubikzentimeter Motor Hubraum 2 Euro fällig. Für einen Motor mit Fremdzündung (Otto) 9,50 EUR und für einen Motor mit Selbstzündung (Diesel) plus 2 EUR für jedes Gramm Kohlendioxidemission je Kilometer fällig.
Anhänger für Otto und Dieselfahrzeuge werden für je 200 kg Gesamtgewicht mit 7,46 EUR besteuert, auf keinen Fall aber mehr als 373,24 EUR.
Die Steuer reduziert sich um 50 von Hundert der Summe, die sich nach Absatz 1 Nr.3 oder 4 ergibt, für Fahrzeuge, die ausschließlich mit einem elektrisch betriebenen Motor bestückt sind.

Für diese Fahrzeuggruppen und Anhänger ist der Gewichtsnachweis, sofern er nicht im Zulassungsschein ersichtlich ist, durch einen amtlichen Nachweis in Form einer Bescheinigung für Anhänger beizubringen. Die Bescheinigung muss eindeutig die Identität vom Anhänger nachweisen, in deutscher Sprache. Für Kennzeichen im Sinne des Paragrafen 1 Nr.4 Satz 1 beträgt die KFZ-Steuer für Krafträder 46,02 EUR und sonstigen 191,73 EUR. Bei der Berechnung der Hubraum Steuer zählen selbst die angefangenen Tage als volle Kalendertage. Das Ende der Steuerpflicht, bzw. dieser Tag wird nicht besteuert und mitgerechnet.

Personenkraftwagen werden neu besteuert:

PKW mit einer ersten Zulassung ab dem 01.07.2009 unterliegen der neuen Regelung im Bereich der KFZ Steuer. Hier werden erstmalig auch die CO 2 Emmisionen berücksichtigt, welche auch vom Hubraum abhängig sind.

Die einzelnen Eckpunkte lauten:

Die Besteuerung erfolgt mit 2 EUR pro angefangene 100 cm³ Hubraum. Diesel PKW mit 9,50 EUR je angefangene 100 cm³ Hubraum.
Der Freibetrag der CO 2 Emmisionen ergibt sich wie folgt: Die Basismasse von 120g/km der CO 2 Emmisionen bleibt steuerfrei bis zu einer Erstzulassung bis 2011 (110g/km bei Erstzulassung ab 2012.
Die 95g/km CO 2 Emmisionen bei einer Erstzulassung ab 2014. Darüber hinaus wird jedes Gramm der CO 2 Emmisionen pro Kilometer mit 2EUR besteuert.

Bei Diesel PKW gestaltet sich die Situation etwas anders:

Diesel Fahrzeuge mit CO 2 Emmisionen der Gruppe Euro 6 erhalten von 2011 bis 2013 eine KFZ-Steuerbefreiung von 150 EUR. Fahrzeuge mit einer ersten Zulassung vom 05.11.2008 bis 30.06.2009 erhalten eine Steuerbefreiung und werden im Anschluss mit der geringeren KFZ Steuer besteuert. In der Regel handelt es sich hier um eine neue KFZ Steuer.
Fahrzeuge (PKW) werden mit einer Erstzulassung vom 04.11.2008 bis zum 31.12.2012 wie bisher besteuert. Ab dem Jahr 2013 soll die KFZ Steuer in die Neuregelung der Besteuerung einfließen.

Folgt 2013 eine Erhöhung der KFZ Steuer?

In den EU-Staaten wird dem Autofahrer wahrscheinlich demnächst eine Erhöhung der Steuern für Kraftfahrzeuge erfolgen. Hintergrund dieser Steuererhöhung ist ein neuer Verbrauchs-Testzyklus mit höheren CO 2 Emmisionen.
Die neue Strategie zur Förderung umweltfreundlicher Fahrzeuge der EU-Komission wird wahrscheinlich zu weiteren höheren Belastungen führen. Dieses betrifft nicht nur die Autofahrer, sondern auch die Hersteller. Verändert werden soll bis spätestens 2013 der Testzyklus für den offiziellen Verbrauch der Fahrzeuge und der damit verbundenen CO 2 Emmisionen im Ausstoß.
Hier lautet das Ziel: Eine realistische Berechnungsgrundlage auch für Hybridfahrzeuge zu schaffen. So sollen die doch zum Teil sehr weit auseinanderdriftenden Verbrauchsangaben von Hubraum und PS keine Chance mehr erhalten und der Vergangenheit angehören.

Zum Nachteil erhöhen sich damit auf dem Papier die CO 2 Emmisionen im Bereich Ausstoß und Hubraum der Fahrzeuge, von denen zum Teil die Höhe der KFZ Steuer abhängt. In letzter Konsequenz müssten die Autofahrer dann je nach Hubraum draufzahlen.

Ein ähnliches Problem kommt dann auch auf die Automobilhersteller zu

In der Zeit von 2012 bis 2015 sollen die über die KFZ-Flotte ermittelten Grenzwerte für die neuen PKWs 130 Gramm CO 2 Emmisionen pro Kilometer betragen.
Sollten jedoch durch den neuen Testzyklus höhere Werte erreicht und ermittelt werden, wird das Ziel wahrscheinlich schwer zu erreichen sein. Mit einem Einlenken der EU ist nicht zu rechnen, sagte der EU-Abgeordnete Markus Ferber. Die CO 2 Emmisionen im Segment der Gesetzgebung ist eindeutig und es ist kaum vorstellbar, dass an den Grenzwerten nachträglich noch Änderungen erfolgen werden.

Wie sieht es mit steuerlichen Vergünstigungen bei der KFZ Steuer für Behinderte aus?

Seit der Neuregelung im Jahre 1984 unterscheiden sich begünstigte Behinderte in zwei Gruppen. Hier gibt es entweder eine volle Steuerbefreiung oder eine Ermäßigung auf die Hälfte der Autosteuern.

Die Voraussetzung für den Erhalt einer vollen Steuerbefreiung der KFZ Steuer

Diese Art der Steuerbefreiung erhalten Schwerbehinderte mit einem orangefarbenen Ausweis mit einem Flächenaufdruck. Dieser Aufdruck beinhaltet die Merkzeichen "H" für hilflos, "B" für blind oder "aG" für außergewöhnlich gehbehindert.
Des Weiteren sind von der Steuer Kriegsbeschädigte und andere Berechtigte nach dem sozialen Entschädigungsgesetz befreit. Dieser Gruppe wurde schon nach Inkrafttreten der Regelung vom 01.06.1979 die Steuer erlassen, wenn der Grad der Behinderung schon früher mindestens 50 % betrug.

Lässt sich die Autosteuer auch halbieren?

Der effektive Weg zu einer Steuerersparnis führt von der Schadstoffklasse Euro 1 in die Euro 2 Norm. Der Weg gestaltet sich mit einem Kaltluftregler recht simpel!
Im Internet bietet eine Firma für rund 300 Fahrzeuge Nachrüstlösungen an. Für alle gängigen PKW-Typen gibt es die Lizenz zum Sparen der Kraftfahrzeugsteuer, nur bei Exoten ist der Entwicklungsaufwand nicht rentabel.

Wo liegt der Vorteil dieser Änderung am PKW?

Die Schadstoffklasse Euro 1 mit einem Steuerbetrag von 15,13 EUR, in die günstigere Euro 2-Norm mit einem Steuerbetrag von nur noch 7,36 EUR zu wechseln ist, das Ziel.
Hier ist auch keine TÜV-Abnahme nötig, die Einbauwerkstatt gibt dafür eine ABE und AU-Bescheinigung. Mit dieser Bescheinigung informiert dann die Zulassungsstelle das Finanzamt über die neue Schadstoffklasse. Wie sagt die Werbung: "Geiz ist geil", auch bei der Kraftfahrzeugsteuer.

Wie regelt sich die KFZ Steuer für Motorräder?

Motorräder mit einer Zulassungspflicht werden nach deutschem geltenden Recht mit einer Steuer von 1,84 EUR je angefangene Kubikmeter Hubraum jährlich besteuert. Eine Steuerbemessung ähnlich wie für PKW nach dem Emissionsverhalten für Gewichtsbeschränkungen, wie bei PKW und LKW über 3,5 Tonnen gibt es für Motorräder nicht. Der Steuersatz für Motorräder gilt seit dem Jahre 1955 unverändert.
Die Motorradsteuer ist im Voraus zu bezahlen. Für zeitlich befristete Saisonkennzeichen wird die Steuer tageweise berechnet.
Eine emissionsorientierte und gestaffelte Kraftfahrzeugsteuer für Motorräder ist bis jetzt noch nicht in Sicht, jedoch aber absehbar. Grundlage dafür ist erst einmal eine strengere EU-Abgasnorm und Vorschrift für zwei und dreirädrige Kraftfahrzeuge, zu der bislang europaweit noch keine Norm besteht.

Welche Autos fahren ohne Aufschlag der CO 2 Emmisionen?

Für Neuwagen wurde der CO² Grenzwert ab 2012 von 120 auf 110 Gramm pro Kilometer gesengt. Es gibt dennoch eine nicht geringe Anzahl von PKWs, die gänzlich ohne einen Aufschlag von CO 2 Emmisionen am Straßenverkehr teilnehmen können.
Geringer Ausstoß bedeutet zwangsläufig auch ein niedriger Verbrauch. Aus diesem Grunde schonen sparsame Autos nicht nur die Finanzen, sondern auch die Umwelt.
Daher werden die Autos mit einem niedrigen Wert der CO 2 Emmisionen auch steuerlich entlastet. Diese Entlastung soll ein Anreiz für den Kauf derartiger Fahrzeuge sein. Das ist auch der Grund, weshalb die Hubraum KFZ Steuer seit 2009 auch nach dem CO² Ausstoß bemessen wird.
Fahrzeuge mit einem sehr geringen CO² Ausstoß zahlen nur einen vom Hubraum und Kraftstoff abhängigen Sockelbetrag. Der Aufschlag für den CO² Ausstoß entfällt.

Wie verhält sich mit den Steuern für E-Autos?

E-Autos sollen künftig 10 Jahre von der Autosteuer befreit werden. So will die Regierung mit einem neuen Gesetzentwurf die Mobilität der Elektroautos in Fahrt bringen. Bisher galt die Befreiung der Steuern nur für fünf Jahre.
Die Umsetzung erfolgte aus dem Regierungsprogramm "Elektromobilität" vom Mai 2011.
Die Befreiung der Steuern soll für E-Autos gewährt werden, in der Zeit vom 18,05.2011 bis zum 31.12.2015 für erstmals zugelassene E-Autos in dieser Zeit. Nach Ablauf dieser Frist werden alle E-Fahrzeuge nach dem zulässigen Gesamtgewicht besteuert. Allerdings wird dann auch hier die KFZ Steuer um 50 % ermäßigt.
Mit dieser Regelung soll sich die Beschränkung nicht nur auf reine E-Mobile beschränken, sondern auch auf andere reine E-Fahrzeuge, mit Weitsicht auf elektrisch betriebene Nutzfahrzeuge und Leichtfahrzeuge. Diese Steueränderung im E-Mobilbereich birgt ein großes Potenzial für die Umwelt und Klimaschutz. Noch nicht geregelt ist hier die Besteuerung von Elektro-Dienstwagen.
Das anvisierte Ziel mit diesen Maßnahmen soll bedeuten, dass bis zum Jahre 2020 rund eine Million E-Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen rollen. Bis zum Jahre 2030 rechnet man sogar mit sechs Millionen E-Fahrzeugen. Bis Mai 2012 waren gerade einmal rund 2300 Elektroautos angemeldet. Nicht nur die Steuer soll für Elektroautos ein Anreiz bieten, auch bei der Versicherungssteuer soll es Korrekturen geben. Voraussichtlich soll der Gesetzentwurf Ende November verabschiedet werden.

Wie gestaltet sich die Kraftfahrzeugsteuer für Oldtimer und rote Kennzeichen?

Viele Exoten und Oldtimer werden auch mit unterschiedlichen Oldtimer-Kennzeichen gefahren. Das liegt an den jeweiligen Vor- und Nachteilen dieser Oldtimer-Kennzeichen.
Aus diesem Grunde ist es ratsam, sich vor Gebrauch beim Verkehrsamt zu informieren, welches Kennzeichen für den Oldtimer das Beste ist und somit den eigenen Ansprüchen gerecht wird.
Oldtimer-Kennzeichen sind nicht ganz preiswert erhältlich, daher sollte man sich auch vorher über Kosten informieren.

Die roten 07-Kennzeichen sind reine Wechselkennzeichen für bis zu zehn PKW und andere Fahrzeuge. Seit 2007 werden die roten Kennzeichen nur noch an Oldtimer ausgegeben, deren Erstzulassung mindestens 30 Jahre zurückliegt. Zum Teil werden die roten Kennzeichen auch nur zeitlich begrenzt zur Verfügung gestellt. Bevor hier eine Zulassung erteilt wird, müssen Oldtimer und PKW eine Untersuchung in Form einer Hauptuntersuchung über sich ergehen lassen. Im Anschluss daran ermöglicht dann das rote 07 Kennzeichen die Teilnahme der Oldtimer an Veranstaltungen, welche dem Sinn der Oldtimer entsprechen und auch der Pflege dieser doch kulturell hochwertigen Oldtimer dient.
Auch weiterhin lassen sich mit den roten 07 Kennzeichen Überführungs- und Probefahrten ermöglichen. Seit dem Jahre 2007 wird trotz EU auch davon abgeraten mit einem roten Kennzeichen ins Ausland zu reisen, da die Kennzeichen für Probefahrten und Oldtimer-Fahrten nicht offiziell anerkannt sind. Eine EU-Initiative zur Anerkennung der roten Nummern auch im Ausland wurde nie umgesetzt und ist auch nicht in Sicht.
So gibt es wie überall bei der Verwendung von roten 07 Kennzeichen Vor-und Nachteile. Die Kraftfahrzeugsteuer für rote Kennzeichen beträgt derzeit 191 EUR für Motorräder 46 EUR. Die Gebühren für rote Kennzeichen variieren je nach Bundesland zwischen 135 EUR und 205 EUR.

Regelung beim H-Kennzeichen

Wesentlich anders gestaltet sich hier schon die Situation der H-Kennzeichen. Diese sind gedacht, zur Erhaltung des fahrzeugtechnischen Kulturgutes für PKW. Daher bedeutet das H auch "HISTORIE": Die Voraussetzung für ein H-Kennzeichen ist ein Oldtimer-Gutachten.
Derartige Gutachten für Oldtimer bekommen nur Fahrzeuge, deren Mindestalter 30 Jahre beträgt. Entscheidend ist hier auch der Zustand der Fahrzeuge. Diese müssen die Note 3 oder besser vom Zustand her aufweisen. Auch werden hier Umbauten der Fahrzeuge oder Oldtimer nur geduldet, wenn sie dem zeitgenössischen Sinn dieser Fahrzeuge entsprechen und mindestens 20 Jahre zurückliegen. Allerdings sind Umbauten die dem Umweltschutz oder der Verkehrssicherheit dienen in jedem Fall erlaubt.
Für die Beantragung eines H-Kennzeichen ist ein Gutachten zur Einstufung als Oldtimer nach § 23 STVZO erforderlich.
Der Vorteil eines H-Kennzeichen besteht darin, dass der Oldtimer mit diesem Kennzeichen ohne Einschränkung gefahren werden darf. Ein wesentlicher Vorteil dieser H-Kennzeichen ist die Besteuerung. Alle Fahrzeuge und Oldtimer über 750 ccm unterliegen einer Pauschalbesteuerung. Diese beträgt im Jahr nur lediglich ganze 191,73 EUR. Für Motorräder beträgt die Kraftfahrzeugsteuer 46,02 EUR im Jahr.
Wer zwar kein Oldtimer fährt, dafür aber ein schönes Cabriolet, wird diesen PKW kaum im Winter nutzen. Hier eignet sich besonders ein Saisonkennzeichen für einen bestimmten auf dem Kennzeichen eingeprägten Zeitraum. Dann ist das Fahrzeug nur für diesen Zeitraum verkehrstechnisch zugelassen und darf auch nur in dieser Zeit bewegt werden.

KFZ Steuer - Besteuerung der Wohnmobile

Rückwirkend werden seit dem 01.01.2006 alle Wohnmobile, mit einem eigenen Steuersatz erfasst, völlig unabhängig von ihrem zulässigen Gesamtgewicht und ihrer Gesamtmasse.
Diese Änderung resultiert aus einer Bundestagsentscheidung vom 09.11.2006. Am 21.12.2006 wurde das "Dritte Gesetz zur Änderung des Kraftfahrzeugsteuergesetzes" am 28.12. 2006 veröffentlicht.
Mit dieser Gesetzesänderung ist die Verwirrung der Besteuerung von Wohnmobilen Vergangenheit. Alle Wohnmobile werden nun nach ihrer verkehrsrechtlichen Situation und Schadstoffklasse besteuert. Für aufgelastete Fahrzeuge erhöht sich damit die steuerliche Belastung im Gegensatz zur alten Besteuerung als Nutzfahrzeug bis 3500 kg Gesamtgewicht. Durch diese Regelung kann nun auch der Schadstoffausstoß besser und eindeutig berechnet werden.

Lässt sich die KFZ Steuer für Fahrzeuge und Anhänger einfach und unkompliziert mit einem Rechner berechnen?

Online gibt es Möglichkeiten einer einfachen Steuerberechnung mit einem Rechner für Fahrzeuge und Anhänger aller Art.
Bei der KFZ Steuerberechnung seit dem 01.01.2012 ist der CO²-Grenzwert auf 110 Gramm reduziert worden. Trotz allem gestaltet sich die KFZ Steuer in ihrer Struktur recht teuer. Auch 2013 wird sich an die KFZ Steuerschraube kaum merklich etwas ändern.
Für einen PKW, Diesel oder Otto, mit einer Erstzulassung ab dem 01.01. 2012 und einem CO² Ausstoß von über 110 Gramm pro Kilometer ergibt sich folgende Berechnung:
Die Co² Befreiung der Steuer gilt nur für einen Ausstoß von 110 g/km bis Ende Dezember 2013. Ab dem 01.01. 2014 gilt nur noch ein Ausstoß von 95 g/km.
Rein rechnerisch mit einem Rechner bedeutet es. Zusätzlich zum Kraftfahrzeug-Steuer-Sockelbetrag, welcher sich aus dem Hubraum und der Kraftstoffart ergibt, für jedes Gramm über 110 g/km oder ab 2014 nur noch 95 g/km, ein zusätzlicher Betrag von 2 Euro anfällt.
Diese Erhöhung der Kraftfahrzeugsteuer kann je nach Autotyp und Modell laut Rechner höher oder auch geringer ausfallen.
Geht man einmal mit dem Rechner von einer Berechnung in Deutschland beliebter Fahrzeuge aus, so ergibt sich folgende Steuertendenz im Bereich der KFZ Steuer.
Bei einem BMW 3er beträgt demnach die Steuererhöhung laut Rechner 20 %, bei einem VW-Polo 1,2l Motor ganze 33 % und bei einem Opel Corsa 1,2l 51kW Motor 45 %. Hieran lässt sich deutlich erkennen, dass auch die Kraftfahrzeugsteuer für einige Autofahrer auch mit einem Rechner nicht gerade ein Schnäppchen wird, es kommt einfach auf den Motor an.

 

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